faube
Flugzeug über den Wolken auf der Weltreise

1. Mobiler Boarding-Pass für Updates zu Gates und Abflugzeiten

Ein Tipp, der Zeit und Kosten spart: Der Mobile Boarding-Pass. Viele Airlines schicken etwa 24 Stunden vor Abflug einen Link, damit du dir dein Flugticket auf dein Smartphone herunterladen kannst. Das ist nicht nur praktisch, sondern spart dir unter Umständen sogar eine Stange Geld – Ryanair beispielsweise verlangt unverschämte 15 Euro, wenn du dir dein Ticket am Flughafen ausdrucken möchtest. Ein weiterer, massiver Vorteil: ändert sich dein Gate oder dein Flug hat Verspätung, bekommst du in der Regel eine Benachrichtigung. Du kannst auch mehrere Flugtickets gleichzeitig auf deinem Handy haben, iPhone nutzer fahren besonders bequem, indem sie die Apple Wallet Option nutzen – das Ticket kannst du hier ganz einfach per Doppelklick aufrufen und beim Check-In, an der Sicherheitskontrolle und am Gate vorzeigen. Auf Nummer sicher gehst du übrigens, wenn du den Boarding-Pass direkt nach dem Herunterladen screenshottest – so kannst du es auch ohne Internetverbindung nutzen.

2. Leere Wasserflasche mitbringen

Eine gefüllte Wasserflasche wirst du nicht durch den Sicherheitscheck bekommen – eine leere hingegen schon. Die Preise für Getränke (inklusive Wasser) nach der Kontrolle sind lächerlich hoch, darum bring deine eigene, leere Plastikflasche, oder besser ein umweltfreundlicheres, wiederverwendbares Modell mit und fülle es am Gate wieder auf. An den meisten Flughäfen gibt es spezielle Trinkwasserfontänen, an denen Durstige gefiltertes Leitungswasser zapfen können – kostenlos. Nicht vergessen: Die Kosten am Flughafen selbst sind schon teuer, aber kein Vergleich zu den unverschämten Preisen im Flugzeug selbst. Vor allem Billigfluglinien wie AirAsia oder RyanAir bieten keinen kostenlosen Board Service an und man zahlt für Speisen und Getränke am Ende mehr, als für den Flug selbst.

3. Powerbank im Handgepäck mitführen

Ein klassisches Szenario: Du hast dir das oben beschriebene mobile Flugticket heruntergeladen, aber dein Akku schwächelt bereits bei deiner Ankunft am Flughafen. Streikt die Batterie komplett, kannst du dir selbstverständlich immer noch ein Papierticket am Schalter zustellen lassen oder selbst eines ausdrucken – einfacher und praktischer ist es aber, dein Smartphone einfach aufzuladen. An vielen Flughäfen gibt es zwar Power-Outlets, aber die sind in der Regel belegt oder auf sonderbare Weise immer dann unauffindbar, wenn es besonders dringend wird. Dem Stress umgehst du, indem du dir eine Powerbank besorgst. Achte darauf, dass du dich für ein leichtes, kompaktes und leistungsstarkes Modell entscheidest – 10000mah Ladekapazität reichen, um dein iPhone XS, Galaxy S9 oder ein vergleichbares Smartphone zweimal aufzuladen, bei älteren Modellen sogar noch häufiger.

Flugbegleiter rollen ihre Koffer durch den Flughafen und machen sich bereit zum Boarding.

Flugbegleiter unterwegs zum Boarding für den Abflug.

4. Elektronik in einem Extra-Fach aufbewahren

Die Sicherheitskontrolle ist für viele Reisende besonders nervenaufreibend: Gürtel und Schmuck müssen abgelegt und Smartphones, Laptop, Tablet, andere Elektronik sowie Flüssigkeiten (unter 100ml pro Gefäß!) separat aufs Förderband gelegt werden. Das alles soll möglichst schnell passieren. Um dir und deinen Mitreisenden Zeit und Nerven zu sparen, sortiere die Gegenstände, die separat durchleuchtet werden, bereits vorher. Das funktioniert besonders gut, wenn du ein Extrafach in deinem Carry On-Koffer oder -Rucksack hast, das du beim Sicherheitscheck nur herausnehmen und aufs Band legen musst. Schmuck, die Uhr oder den Gürtel entfernst du am Besten ebenfalls schon, während du anstehst. Wenn du an der Reihe bist, lege zuerst deinen Koffer auf das Förderband und dann erst die separat zu scannenden Gegenstände – so hast du etwas mehr Zeit, Elektronik und Flüssigkeiten nach dem Check wieder einzusortieren.

5. Direkt zum richtigen Terminal fahren

Es klingt banal, ist aber ein häufiger Zeitfresser: Informiert man sich erst bei der Ankunft am Flughafen über sein Abflugterminal, stellt man oft fest, dass man absolut fehl am Platz ist. Vor allem an internationalen Flughafen verteilen sich die unterschiedlichen Terminals auf eine recht weitläufige Fläche, sodass man auf Verbindungsbusse oder Skytrains zurückgreifen muss. Vorher das Terminal checken dauert nur wenige Sekunden, spart dir unter Umständen aber eine Menge Zeit. Dazu musst du einfach nur deine Flugnummer in Google eingeben oder einen kurzen Blick auf die Webseite deiner Airline bzw. des Flughafens werfen, und schon bist du informiert – das gilt übrigens auch für eventuelle Verspätungen oder Informationen zu Streiks und damit verbundenen Ausfällen.

6. Nachtflüge wählen für weniger Hektik

Auch die Flugzeit entscheidet darüber, wie viel oder wenig Trubel dich am Flughafen erwartet. Bist du flexibel und hast die Möglichkeit, auch nachts zu fliegen – nutze sie. Vor allem Familien mit kleinen Kindern sorgen häufig für Verzögerungen bei der Gepäckaufgabe und am Sicherheitscheck, sind aber eher mittags oder in den frühen Abendstunden anzutreffen. Je später die Stunde, desto weniger ist los am Flughafen – das spart nicht nur Zeit an den unterschiedlichen Schaltern, sondern auch einiges an strapazierten Nerven und sogar Staus bei der Anreise. Zusätzlicher Bonuspunkt: Mit Glück spielt es dir sogar in Sachen Zeitverschiebung in die Hände und du kannst den Flug über schlafen. So wachst du am Zielort ausgeruht aus und vermeidest den gröbsten Jetlag.

7. Kostenlos Flughafen-Lounges: Essen, trinken und entspannen auf bequemen Sesseln (mit Aussicht)

In der Flughafen-Lounge genießt man häufig traumhafte Panorama-Aussichten auf das Flugfeld.

In der Flughafen-Lounge genießt man häufig traumhafte Panorama-Aussichten auf das Flugfeld.

Die meisten internationalen und mittlerweile auch viele nationale Flughafen haben – mindestens eine, meist sind es mehrere – Flughafen-Lounges, in denen Vielflieger vor ihrem Abflug in Ruhe arbeiten, essen und trinken können. Meist genießt man dabei Panorama-Aussichten auf die Start- oder Landebahn und kann das rege Treiben auf dem Flugfeld beobachten. Der Haken: Normalerweise muss man, um die Vorzüge dieser Lounges zu genießen, Vielflieger sein. Normalerweise. Aktuell gibt es eine Aktion von American Express, die den Zugang zu zahlreichen Airport-Lounges beinhaltet. Eine kurze Anleitung, wie du diesen Status bekommst, gibt es in Kürze in einem separaten Artikel. Meist liegen die Lounges im Gate-Bereich, aber einige Schritte entfernt von den Menschenmassen. Die Qualität der angebotenen Gerichte variiert je nach Lounge – von Basics wie Salaten, Obst und Oatmeal-Bechern bis hin zu warmen Speisen mit Reis, Geflügel und kleinen Desserts kann dich, je nach Ort und Art der Lounge, alles erwarten. Oft gibt es sogar kleine Selektionen an ausgewählten Bieren und Weinen, seltener auch Spirituosen. Maßvoller Konsum (sprich: ein Gläschen Wein oder ein kleines Bier) können nicht schaden, von übermäßigen Mengen Alkohol ist jedoch – generell, aber besonders vor einem Flug – abzuraten.

8. Mini-Kulturbeutel für den Flug richten

Gerade auf Langstreckenflügen ist ein kleiner Kulturbeutel mit Pflegeprodukten gold wert. Nach dem Essen im Flugzeug (das meist zu wünschen übrig lässt – kleine Snacks lieber von zuhause mitbringen!) werden bei langen Flügen, die eine Nacht mit einschließen, häufig die Lichter gedimmt, damit die Reisenden sich ausruhen können. Größere Airlines wie EVA Air oder Lufthansa bieten auf den Flugzeugtoiletten oft Produkte wie Einmalzahnbürsten, Mundwasser oder Lotions an, verlassen kann man sich darauf aber nicht. Um sich vor und nach dem Nickerchen frisch zu fühlen, hilft ein kleines Täschen mit den notwendigen Pflegeprodukten – Zahnbürste, Zahnpasta, Mundwasser, Nivea-Creme für das Gesicht, für die Damen Abschminktücher und eventuell eine separate Lippenpflege. Zusätzlich für Kontaktlinsenträger: Unbedingt Aufbewahrungsdöschen und -Flüssigkeit sowie Brille mit ins Handgepäck nehmen! Die eisigen Temperaturen, bei denen die Koffer aufbewahrt werden, können deine Kontaktlinsen spröde machen. Generell ist eine Brille bei (langen) Flügen angenehmer zu tragen, da der Druck sich auch auf die Feuchtigkeit der Augen auswirkt, spätestens zum Schlafen empfiehlt sich ein Wechsel.

9. Bequeme Kleidung für Langstreckenflüge

Auf langen Flügen möchte man es so komfortabel wie nur möglich haben. Unnachgiebige Jeans, zu enge Schuhe oder anliegende Oberteile können für unangenehme Druckstellen sorgen, vor allem bei längerem Sitzen. Setze daher auf bequeme und gleichzeitig präsentable Kleidung – immerhin ist es gut möglich, dass du nach dem Flug einem Beamten gegenüberstehst, vor dem du einen guten Eindruck hinterlassen solltest. Weite Stoffhosen, schlichte Baumwollshirts und bequeme, bereits eingelaufene Sneaker sind gute Optionen. Ein Paar Socken zum Wechseln sind ebenfalls nie verkehrt, ebenfalls wie ein Extra-Pullover, falls die Temperatur während des Flugs sinkt – viele Billigflugairlines kühlen die Board-Temperatur absichtlich herunter, damit sich Reisende eine wärmende Decke kaufen müssen. Für maximalen Komfort, achte darauf, dass deine auserkorene Flug-Kleidung stets frisch gewaschen ist und beim Packen des Koffers für die (Weiter-)Reise obenauf liegt. Gerade bei einer Weltreise, im Rahmen derer du vermutlich häufiger Langstreckenflüge antreten wirst, lohnt es sich, einige bequeme Teile für langwierige Flug- oder Zugreisen im Gepäck zu haben.

10. Bei Anreise mit dem Auto…

… unbedingt ein Foto von der Stellplatznummer machen. Mal ehrlich: Fast jeder, der von einer Reise zurückkehrte, hat verzweifelt nach seinem Auto gesucht. Fies: In Frankfurt und vielen anderen großen Flughäfen sehen alle Parkhäuser nicht nur exakt gleich aus, sondern haben intern die gleichen Stellplatznummern. Bevor man also stundenlang durch die dunklen, verwaisten Parkhäuser irrt, um nach einem langen Flug endlich die finale Heimreise antreten zu können: Parkplatznummer inklusive Parkhausnummer notieren oder abfotografieren und in einem extra Foto-Ordner abspeichern (beispielsweise “Reiseorganisation”). Da man auf Reisen dazu tendiert, unzählige Fotos zu schießen, verliert man sonst leicht den Überblick. Achtung: Dieser Trick eignet sich vor allem für kürzere Reisen.

11. Einkaufstasche aus dem Duty Free Bereich als Extra-Gepäck

Dein Carry-On platzt aus allen Nähten und auch dein Personal Item ist schon relativ gut gefüllt? Frage in einem Duty Free Shop nach einer Einkaufstüte. Nicht unbedingt die feine Art, aber eine Art “Last Resort”-Lösung, wenn du einige Kleinteile oder den dicken Pulli, den du spontan doch noch einpacken musst, partout nicht mehr unterbringst: Da es sich um eine Tüte aus dem Duty Free Bereich handelt, wird man davon ausgehen, dass du den Inhalt am Flughafen erworben hast. Auf diese Weise erschummelst du dir ein wenig Extra-Gepäck für deinen Flug.

Folge uns auf Instagram!