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sparen für die Reise

Das Flugticket ist gebucht, die Koffer sind gepackt (hier geht es zu unserer übersichtlichen Packliste für Frauen und Männer) und das Abenteuer Weltreise kann endlich losgehen. Wenn du an diesem Schritt angekommen bist, hast du die Planung erfolgreich hinter dich gebracht und machst dich nun auf in die unendlichen Weiten der Erde. Auch unterwegs kommen einige Kostenpunkte auf dich zu: Vor allem Ausgaben für Transport, Unterkünfte und Nahrungsmittel sorgen dafür, dass der Kontostand im Nu schwindelerregend sinkt. Auch unterwegs gibt es viele Möglichkeiten, auf deine Finanzen zu achten und deine Ausgaben im Zaum zu halten. Mit diesen Tipps kommst du günstig durch die Welt.

1. Uber, Grab und Lyft: Wenn möglich die “Shared” Option nutzen

Ein unterschätzter Kostenpunkt: Transport! Wo du mit Bussen oder Zügen schlecht angebunden bist, können mobile Rideshare-Services wie Uber oder Lyft eine gute Option sein, um von A nach B zu kommen. Lyft operiert lediglich in den USA und Kanada, während Uber seine Services in verschiedenen Ländern anbieten. In Asien hat Uber seine Anteile an den App-Service Grab verkauft. Je nachdem, wo du unterwegs bist, ist demnach ein anderer Service verfügbar. Gerade in den USA und Kanada, wo du zwischen Lyft und Uber auswählen kannst, lohnt sich ein Vergleich beider Preise. Die Kosten schwanken je nach Tageszeit und Aufenthaltsort; du kannst den günstigsten Basispreis für deinen Standort aber ganz einfach googeln und so herausfinden, ob du eine günstige Rate erwischt hast. Falls nein lohnt sich oft schon eine kurze Wartezeit, bis die Preise wieder sinken. An vielen Standorten gibt es außerdem die Shared-Option, das heißt, du bist unter Umständen nicht alleine im Auto, sondern teilst dir die Fahrt mit anderen Reisenden – hier sparst du im Vergleich zur regulären Rate immer, oft sogar bis zu 50%. Damit ist ein geteilter Transport eine gute Möglichkeit, unterwegs einiges an Kosten zu sparen – falls du mit einer weiteren Person bist, zahlst du einen kleinen Aufpreis, bist in der Regel aber immer noch günstiger dran.

2. Bei längeren oder häufigeren Aufenthalten in einer Stadt die lokale Zahlungsmethode für Transport (und Einkäufe) nutzen

Ein Beispiel: In Singapur zahlst du als Tourist 2,50 Singapur-Dollar (umgerechnet sind das etwa 1,66 Euro) pro Busfahrt, mit der EZ-Link card berechnet sich der Fahrtpreis hingegen je nach Strecke und Zeit und kostet weniger als die Hälfte. Außerdem musst du kein Bargeld mit dir führen, sondern nutzt die Chipkarte Kontaktlos für jede Bus- oder Bahnfahrt innerhalb der Stadt. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert beispielsweise die Londoner Oystercard oder die Octopuscard in in Hong Kong. Statt jedes Mal – unabhängig von Strecke oder Zeit – 2,50 Singapur-Dollar in bar zu zahlen, legst du deine EZ-Link card an das Lesegerät und fährst günstig durch die Stadt. In Singapur gibt es auch Touristen-Karten, für die du einen Einmalpreis zahlst ohne die Notwendigkeit, deine Karte erneut aufzuladen, allerdings verfällt diese nach einem Zeitraum von 3-7 Tagen. Die reguläre EZ-Link card kannst du für bis zu sieben Jahre nutzen und zahlst die Ausstellungsgebühr von etwa 5 Singapur-Dollar einmalig, statt jedes Mal aufs Neue. Informiere dich vor der Ankunft an deinem Zielort, ob es solche oder ähnliche Programme gibt – auch wenn die Beträge im einzelnen nicht sonderlich hoch sind, summiert sich das über die Zeit auf.

3. Vergleichen, vergleichen, vergleichen!

Egal ob Transport oder Unterkunft: Vergleichen lohnt sich. Oft wird ein und dieselbe Unterkunft auf mehreren Portalen gelistet und unterscheidet sich im Preis – hier macht es Sinn, Seiten wie Trivago oder ähnliche zu nutzen, die überprüfen, auf welchem Portal das gelistete Hotel am Günstigsten ist, statt sich blind auf booking.com zu verlassen. Dasselbe gilt, wie bereits in Punkt eins angesprochen, für Transportmittel: Die Preise zwischen den einzelnen Services unterscheiden sich teilweise enorm. Generell gilt: Findest du ein in deinen Augen gutes Angebot, lohnt es sich häufig, den Preis noch einmal zu überprüfen und den günstigsten Anbieter auszuwählen. An vielen Orten ist Airbnb beispielsweise die günstigste Möglichkeit, eine Unterkunft zu buchen, manchmal siegt aber doch booking.com. Wo du am meisten sparen kannst erfährst du also, indem du deine Möglichkeiten im Überblick behältst und vergleichst.

Dasselbe gilt übrigens auch für Flüge, die nicht zwangsläufig auf der Seite der Airline selbst gebucht werden sollten, sondern gegebenenfalls über Drittanbieter-Portale, die einzelne Flugtickets zu Sparpreisen anbieten.

4. Bei Flugbuchungen möglichst flexibel bleiben

Solche Sparpreise findest du beispielsweise auf Skyscanner oder Expedia, die unterschiedliche Flugseiten miteinander vergleichen und eine Liste derselben ausgeben. Ein Tipp, der dir unter Umständen mehrere hundert Euro sparen kann: Je flexibler du bei deinen Flügen bist, desto mehr Geld kannst du sparen und damit die Finanzen deiner Weltreise auch unterwegs minimal halten. Viele Vergleichsseiten geben dir den Tipp, dein Flugdatum einige Tage nach vorn oder hinten zu verschieben, um Geld zu sparen – das lohnt sich, da bestimmte Daten beliebter sind als andere, was sich entsprechend im Preis niederschlägt. Natürlich kannst du darauf nicht immer Rücksicht nehmen, aber je mehr Spielraum du dir erlaubst, desto positiver wirkt sich das auf den Preis aus, den du für deinen Flug letztendlich bezahlst. Eine weitere Option: Skyscanner und viele andere Portale erlauben dir, die Preise für einen ganzen Monat einzusehen. Solltest du spontan unterwegs sein und noch keine Idee haben, wo dich deine Reise wann hinführt, ist dieses Tool sehr nützlich. Schaue dir einfach die Preise für den ganzen Monat an und wähle das (finanziell und zeitlich) günstigste Datum für dich aus. Das ist übrigens auch eine gute Methode, um dein nächstes Reiseziel zu wählen, da du hier nicht nur konkrete Städte, sondern ganze Zielländer eingeben kannst und deine Optionen preislich aufgelistet bekommst. So siehst du beispielsweise, wann und von wo aus eine Reise von China in die USA besonders günstig ist. Ein unglaublich praktisches Feature!

5. Cashback- und Sparprogramme nutzen

Cashback-Programme wie beispielsweise shoop.de erstatten dir bei bestimmten Zahlungen einen kleinen Betrag deiner Ausgaben zurück. Viele Produkte und Online-Angebote, auf Reisen sind das beispielsweise Mietwagen- oder Hotelbuchungen, nehmen an diesem Programm teil, darunter auf Expedia.de und Booking.com. Bevor du also eine Zahlung tätigst, informiere dich über eine eventuelle Teilnahme an einem Cashback-Programm und erhalte einen Teil deiner Ausgaben in Form von Guthaben oder Wertgutscheinen zurück. Wie viel Cashback ausgezahlt wird variiert je nach Onlineshop und aktuellen Aktionen, bei Expedia.de bekommst du derzeit ganze 12% Cashback, wenn du deinen Mietwagen oder ein Hotel shoop.de buchst. Dazu rufst du ganz einfach die Webseite shoop.de auf, gibst die Partner-Seite (also beispielsweise Expedia oder Booking.com) in das Suchfeld ein und klickst auf den entsprechenden Link. Den Einkauf wird so erfasst, und der entsprechende Cashback-Betrag kurze Zeit später in deinem Shoop-Konto sichtbar. Den gesparten Betrag kannst du dir jederzeit auf dein Konto auszahlen lassen, sobald du eine Kreditkarte oder eine Alternative, an die eine Auszahlung getätigt werden kann, hinterlegt hast. Während Cashback dir einen Teil des zuvor bezahlten Betrages zurückzahlt, kannst du bei anderen Sparprogrammen bereits vor der Zahlung sparen. Besonders beliebt sind solche Programme beispielsweise in US-amerikanischen Einkaufsmärkten. Hier musst du dich (online oder vor Ort) für das entsprechende Programm anmelden und bekommst so direkte Rabatte auf ausgewählte Produkte.

6. Unterkünfte mit Küche wählen

Ein großer Kostenfaktor der sich negativ auf deine Finanzen auswirken kann ist die Verpflegung. Isst du lediglich auswärts, wird sich das relativ schnell auf deinem Konto bemerkbar machen. In asiatischen Ländern wie beispielsweise Thailand oder Singapur ist es günstiger, auswärts zu essen, das Ganze sieht in Amerika oder Kanada aber ganz anders aus. Hier lohnt es sich, eine Unterkunft zu wählen, in der du nach Möglichkeit selbst kochen kannst. In diesem Fall gibst du für eine ganze Woche Ernährung oft so viel aus, wie für einen einzigen Tag, an dem du im Restaurant essen würdest. Oft lohnt es sich also, die Unterkunft zu wählen, die zwar 5 Euro mehr kostet, dafür aber eine Küche hat, statt die günstigere Option ohne Küche zu wählen – das Geld, das du für die Unterkunft aufschlägst machst du mit der Verpflegung im Nu wieder wett.

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