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Kanada, Natur, Bär, Natur und Mensch, Kurzgeschichte, Liebe, Reise

Durch das zerklüftete Panorama der kanadischen Rocky Mountains führte – und führt noch immer – eine kurvige Straße. Auf den tausende Meter hohen Berggipfeln liegt Schnee, weiter unten graues Geröll, schließlich saftige Wiesen mit bunten, duftenden Blumen und Hainen, die im Sommer Beeren tragen. 

Zwei Szenarien geschehen zeitgleich: 

Ein Tier nähert sich dem Strauch, an dessen Zweigen dicht  und schwer die Früchte hängen. 

Ein alter PT Cruiser fährt die Straße entlang durch die Landschaft. 

“Halt an!, Halt an, es ist ein Bär!” tönt es durch die harmonische Stille, und die Beifahrerin reißt noch während der Fahrt die Türe auf. Schlitternd kommt der Wagen zum Stillstand und die beiden Reisenden beobachten den kleinen Schwarzbären beim Pflücken. 

Der Bär, ein noch recht junges Tier, scheint sich für seine Beobachter kaum zu interessieren. Zu gefangen ist er im Prozess des sich strecken, pflücken und verspeisen der süßen Beeren. 

“Wie zufrieden er aussieht”, flüstert die Frau und betrachtet faszinierend den Bären. “Ich fühle mich, als würde ich bei etwas Intimem zusehen.”

Zuerst waren Berge, Wiesen und Bär. Dann erst kamen Straße und Mensch. Letztere denken viel zu oft, es sei ihr alleiniges Privileg, hier zu sein. Aber es ist die Koexistenz von Mensch und Natur, die die Welt Welt macht.