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Zion Nationalpark, USA Nationalparks, Westküste USA, Ostküste USA, Route durch die USA

Amerika ist nicht nur seiner vibrierenden Metropolen, sondern auch der vielfältigen und abwechslungsreichen Natur wegen ein wirkliches Highlight auf jeder Reise. Die Vereinigten Staaten bieten eine enorme landschaftliche Vielfalt. Erlangt ein Stück Natur den Titel “Nationalpark”, so steht der Schutz der dortigen Artenvielfalt, geologischen und biologischen Ressourcen im Vordergrund. Die Bebauung, Jagden und weitere Maßnahmen, welche die Natur und Tierwelt bedrohen würde, sind hier verboten oder nur bedingt erlaubt. Ob die tiefen Canyons und mächtigen Berge des Zion Nationalpark, die schier endlosen Weiten des Death Valley, die glasklaren Seen im Grand-Teton-Nationalpark oder die Geysire und Flüsse des Yellowstone Parks – sie alle sind individuell beeindruckend und versetzen ihre Besucher in Staunen und Sprachlosigkeit. Ein Guide zu den beliebtesten Nationalparks der USA im Westen und Osten, inklusive Tipps und Kosten zum Annual Pass für günstige Eintrittspreise sowie Hotelempfehlungen für jedes Budget.

Wie viele National Parks gibt es in den USA?

Aktuell (Stand Januar 2020) gibt es 61 offizielle Nationalparks in den Vereinigten Staaten von Amerika, die sich über insgesamt 210.000 Quadratkilometer Fläche erstrecken. Zählt man auch die National Recreation Sites mit dazu, steigt die Zahl auf über 2.000. Vielleicht schafft man sie nicht alle in einem Jahr, aber einige bekommt man doch unter: Sehr beliebt bei Reisenden aus aller Welt ist der Annual Pass, der Besuchern für einen Einmalpreis von 80 USD den Eintritt in die meisten beliebten Nationalparks und Bundeserholungsgebiete der USA ermöglicht.

Nationalparks USA: Umfang und Gültigkeit des Annual Pass

Der Pass heißt mit vollem Namen “America The Beautiful – The National Parks and Federal Recreational Lands Annual Pass” und impliziert, dass der Pass auch über die Grenzen der offiziellen National Parks heraus genutzt werden kann. Beispielsweise ist auch der Besuch aller National Monuments inkludiert, außerdem können vereinzelt auch State Parks kostenfrei besucht werden.

Die Gültigkeit des Annual Pass beträgt – wie der Name schon sagt – ein Jahr. Der Pass ist ab Kauf gültig und läuft am Ende des Kaufmonats im Folgejahr aus: Angenommen, man kauft seinen Pass am 12. Juli 2020, dann ist der Jahrespass bis zum 31. Juli 2021 gültig. Mit kluger Planung kann man also bis zu 13 Monate kostenfrei auf National Park-Besichtigung gehen.

Maximal vier Erwachsene, die mit einem Fahrzeug unterwegs sind, dürfen den Pass gemeinsam nutzen, außerdem inkludiert sind alle Kinder unter 16 Jahren.

Meist nicht im Pass enthalten sind nicht-staatliche Schutzgebiete, wie beispielsweise das Monument Valley, welches von den Navajo verwaltet wird. Hier fällt dann ein separater, meist überschaubarer, Betrag an.

Wo und zu welchen Kosten kann man den Annual Pass kaufen?

Der Annual Pass kann überall dort erworben werden, wo er gültig ist – das ist zumindest die angenehmste Option. Man kann den Annual Pass auch Online bestellen, zahlt dafür aber Auslands- und Zustellungsgebühren, was den Erwerb entsprechend weniger lukrativ macht. Empfehlenswert ist es, sich den Pass (pro Auto oder pro Person) im Visitor Center oder am Eingang des ersten besuchten National Parks zu kaufen.

Unabhängig vom Kaufort betragen die Kosten, Stand Januar 2020, 80 USD (umgerechnet etwa 72 Euro).

Annual Pass Preisvergleich Kosten

Ein Preisvergleich: Einzelkosten (pro Fahrzeug) und Gesamtkosten mit dem Annual Pass anhand ausgewählter Parks

Je nach National Park gelten unterschiedliche Eintrittspreise, die beliebten Parks verlangen in der Regel jedoch 35 USD pro Fahrzeug. Somit lohnt sich der Pass bereits ab dem dritten Parkbesuch.

In der Tabelle oben gibt es ein kleines (Milchmädchen-)Rechenbeispiel, in dem die Einzelkosten den Kosten des Annual Pass gegenübergestellt werden. Man sieht am Gesamtpreis: Bei vier besuchten Parks spart man sich pro Fahrzeug bereits 60 USD.

Beliebte National Parks: Westküste USA

Der Westen der USA beheimatet einige der spannendsten und beliebtesten Nationalparks des gesamten Landes. Große Namen wie Yosemite, Grand Canyon, Zion, Arches, Joshua Tree, Bryce Canyon und viele mehr zählen zu den beliebtesten und am meisten besuchten Nationalparks des Landes. Und das hat einen Grund: Die wunderbare Lage sorgt für beinahe immer gutes Wetter und damit ideale Voraussetzungen für eine Tour durch die Parks und Landschaften des amerikanischen Westen. Im Folgenden gibt es eine Auflistung der bekanntesten Nationalparks im Westen der USA, inklusive Hotels und Unterkunftsmöglichkeiten für einen entspannten Aufenthalt. Am Ende des Kapitels “National Parks an der Westküste der USA” haben wir einige Routenvorschläge zusammengestellt, die für eine ein- bis zweiwöchige Reise sinnvoll sein können.

Info LogoTipp

Voraussetzung für die Rundreise ist ein Auto oder Wohnmobil, mit dem die unterschiedlichen Parks bequem abgefahren werden können. Bei letzterer Option entfällt die teils mühselige Suche nach Unterkünften, dafür ist man mit dem Auto vor allem in städtischen Gebieten etwas flexibler.

Monument Valley, Utah

Bereits die Anfahrt zum Monument Valley in Utah ist beeindruckend!

Bereits die Anfahrt zum Monument Valley in Utah ist beeindruckend – vermeintlich unendlich lange Straßen führen zu wunderschönen Destinationen.

Das Monument Valley, oder wie die Navajo sagen würden: Tsé Bei’ Ndzisgaii, was soviel wie “Tal der Felsen” bedeutet, besticht durch imposante Tafelberge, die sich aus dem Brachland in den Himmel strecken. Die surreale Kulisse ist besonders beliebt bei Dreharbeiten für Filmprojekte, aber auch für den Besucher hat das Areal etwas zauberhaftes. Mit dem Fahrzeug geht es über eine provisorische Dirt Road auf etwa 15 Kilometern einmal durch das gesamte Areal, vorbei an Pferdekoppeln (Ja, man kann das Gebiet auch zu Pferde erkunden!) und lokalen Schmuckverkäufern. Das Tal liegt auf dem Territorium des Navajo Nation Reservats und wird vom Stamm der Navajo verwaltet. Aus diesem Grund ist der Eintritt zu diesem Park auch nicht über den America the Beautiful-Pass gedeckelt, ist mit 10 Euro pro Auto aber dennoch erschwinglich.

Seit den 30er Jahren ist das beeindruckende Monument Valley in zahlreichen Film- und Fernsehprodukten präsent, unter anderem Regisseur John Ford nutzte das Valley als Drehort für einige seiner bekanntesten Filme, die den Westen Amerikas behandeln.

Eine Landschaft aus rotem Sandstein: Monument Valley.

Eine überwältigende Landschaft geprägt von Bergen aus rotem Sandstein: Monument Valley.

Auch außerhalb des Fernseh-Business erfreut sich das Monument Valley mit seinen riesigen Steinblöcken, die sich auf 13 Quadratkilometer verteilen, großer Beliebtheit. Die größte der ikonischen Felsformationen aus Sandstein liegt 300 Meter über dem Talboden. Das Valley ist nur mit dem eigenen Auto oder durch geführte Touren erreichbar und führt über eine sogenannte “Dirt Road”; eine nicht geteerte und nur spärlich ausgebaute, staubige und gewundene Straße, auf der zu fahren einem aber durchaus das Gefühl gibt, wirklich im Westen Amerikas unterwegs zu sein. Als echter Tipp geht das Valley zwar nicht mehr durch, dennoch tummeln sich hier noch vergleichsweise wenige Besucher durch die engen Straßen, was den Park angenehm zu besichtigen macht.

Im Annual Pass enthalten? Nein

Eintrittspreis ohne Annual Pass: ca. 10 USD

Hotels und Unterkünfte in der Nähe des Monument Valley

Kleines Budget

Für Reisen ins Monument Valley mit kleinem Budget empfiehlt sich eine Unterkunft etwas Außerhalb der Sehenswürdigkeit. Das Rodeway Inn kannst du bereits ab 50 Euro pro Zimmer buchen. Beachte aber, dass die Unterkunft etwa 100 Kilometer vor dem Valley liegt, sodass Mehrkosten für die Anfahrt anfallen.

Kategorie: **

Höheres Budget

Die Gouldings Lodge kannst du ab 130 Euro pro Doppelzimmer (maximale Kapazität bis zu vier Personen!) buchen. Das Hotel befindet sich direkt vor den Pforten des Monument Valley, es gibt kostenlose Parkplätze und herrliche Aussichten auf die Tafelberge des Nationalparks.

Kategorie: ***

Death Valley National Park, Nevada/Kalifornien

Einer der tiefsten Punkt der Erde, höchste je gemessene Temperatur seit Geschichte der Wetteraufzeichnungen, Sanddünen und blanker, staubiger Stein: Das Death Valley überspannt die Grenze zwischen Kalifornien und Nevada östlich der Sierra Nevada. In einer Grenzzone zwischen dem enorm trockenen Great Basin sowie den Mojave-Wüsten gelegen, schützt der Park den nordwestlichen Teil der Mojave-Wüste und ihre vielfältige Fauna, die aus Salzwiesen, Sanddünen, Ödländern, Schluchten, Bergen und Tälern besteht. Das Death Valley ist der heißeste, trockenste und niedrigste aller Parks in den USA. Im Badwater Basin befindet sich, mit einer Tiefe von umgerechnet knapp 86 Metern unter dem Meeresspiegel, der zweitniedrigste Punkt der westlichen Hemisphäre. Man könnte meinen, in dieser Ödnis keinerlei Pflanzen oder Tiere anzutreffen, doch tatsächlich gibt es Arten, die sich an die rauen klimatischen Wüstenverhältnisse angepasst haben, darunter Kojoten und bestimmte Schafarten, sogar eine Fischart aus früheren, feuchteren Zeiten findet man hier heute noch – den Welpenfisch.

Eine karge Landschaft mit einer riesigen Salzkruste auf den pflanzenlosen Bergen des Death Valley.

Eine karge Landschaft mit einer riesigen Salzkruste auf den pflanzenlosen Bergen des Death Valley.

Eine Fahrt durch das heiße Death Valley ist ein einzigartiges Erlebnis. Schneeweiße, von Salz bedeckte Steinberge, kilometerweite Ödnis, Salzteppiche und bunt gefärbte Felsen, die man übersetzt “Künstler-Palette” genannt hat, prägen den Weg. Die Farben im Stein entstehen durch die Oxidation der im Boden vorkommenden Metalle und Elemente und hebt insbesondere die Töne Lila, Blau und Grün heraus. Die ältesten Gesteine sind mindestens 1,7 Milliarden Jahre alt – unglaublich beeindruckend. Wenn du Zeit und ein Händchen für Fotografie hast, eignet sich das Death Valley übrigens hervorragend für Aufnahmen der Milchstraße: Da es hier Abschnittsweise keine einzige Lichtquelle gibt und sich Besucher aufgrund der Größe des Parks gut über das gesamte Areal verteilen, herrschen hier ideale Bedingungen für faszinierende Nachtaufnahmen des Sternenhimmels.

Rot beschienene Bergrücken im Death Valley zu Sonnenuntergang.

Rot beschienene Bergrücken im Death Valley zu Sonnenuntergang.

Im Annual Pass enthalten? Ja

Eintrittspreis ohne Annual Pass: 20 USD

Hotels und Unterkünfte in der Nähe des Death Valley

Kleines Budget

Das Amargosa Oprah House bietet Zimmer schon ab etwa 100 Euro pro Zimmer und befindet sich nur wenige Kilometer vor dem Visitor Center des Death Valley.

Kategorie: **+

Höheres Budget

Das Inn at Death Valley ist ein wunderschönes, etwas hochpreisiges Hotel inmitten des Death Valley National Parks. Von hier aus genießt man unvergessliche Aussichten auf das Valley, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Nächtigen kann man hier ab etwa 500 Euro pro Person.

Kategorie: ****

Grand Canyon National Park, Arizona

Durch seine einzigartigen Kombinationen aus geologischen Erosionsformen und Farben erlangte der Grand Canyon Nationalpark im nordwestlichen Arizona internationale Bekanntheit. Über mehrere Millionen abgelagerte Sedimentschichten zieren eine Schlucht, die 277 Flussmeilen (umgerechnet etwa 446 Kilometer) lang, bis zu 29 Kilometer breit und 1,6 Kilometer tief ist. Die Schlucht des Colorado River wird in vielen Quellen als “Weltwunder” bezeichnet, 1979 erklärte die UNESCO den Grand Canyon, der im Februar 2019 sein 100-jähriges Bestehen feierte, zum Weltkulturerbe.

Die unzähligen, mehrere Jahrmillionen alten Sediment-Schichten des gewaltigen Grand Canyon.

Die unzähligen, mehrere Jahrmillionen alten Sediment-Schichten des gewaltigen Grand Canyon.

Steht man am Rande einer Klippe und blickt in die immensen Schluchten von gewaltigem Ausmaß, fühlt man sich auf einmal ganz klein und braucht einen kurzen Moment, um sich der unglaublichen Kraft der Natur bewusst zu werden. Trotz der horrenden Menschenmassen, die sich auf die Aussichts-Plattformen drängen, strahlt der Canyon eine gewisse Ruhe aus. Den Foto-Touristen kannst du ganz einfach aus dem Weg gehen, indem du nicht (nur) die Instagram-Tour – tatsächlich wird sie als genau solche ausgeschrieben – machst, sondern den kleinen Wanderweg gehst, der dich an der Außenseite der Schlucht entlang zu entlegeneren Aussichten bringt. Bereits wenige Meter zu Fuß reichen, um dem Trubel zu entgehen, die Wanderwege sind verlassen, ruhig und bieten atemberaubende Ausblicke auf die Gesteinsformation im Westen der USA.

Bei einem Besuch im Jahr 1903 sagte schon Theodor Roosevelt, der damalige Präsident der USA:

Der Grand Canyon erfüllt mich mit Ehrfurcht. Er ist unvergleichlich – unbeschreiblich […]

und hat damit absolut Recht (Quelle).

Im Annual Pass enthalten? Ja

Eintrittspreis ohne Annual Pass: 35 USD

Hotels und Unterkünfte in der Nähe des Grand Canyon

Kleines Budget

Das Grand Canyon Inn kann bereits ab 100 Euro pro Doppelzimmer gebucht werden und befindet sich nur wenige Kilometer außerhalb des Parks. Auch mit dem Wohnwagen findet man hier einen Platz, da die Unterkunft auch als Motel gelistet wird.

Kategorie: **+

Höheres Budget

Das vier Sterne Grand Hotel at Grand Canyon kann man ab 300 Euro pro Doppelzimmer buchen. Es liegt in nächster Nähe zum Nationalpark, was die Anreise unkompliziert macht und Frühaufstehern ein ruhiges Erlebnis im Park verspricht.

Kategorie: ****

Arches National Park, Utah

Arches Nationalpark mit seinen beeindruckenden Felsnadeln und Gesteinsbögen.

Arches Nationalpark mit seinen beeindruckenden Felsnadeln und Gesteinsbögen.

Willkommen im sogenannten Wunderland der roten Felsen! Arches Nationalpark verzaubert seine Besucher durch kontrastierende Farben, Landformen und Gesteinsformationen, die es so nirgends sonst auf der Erde zu bestaunen gibt. Im Park gibt es mehr als 2.000 Natursteinbögen, außerdem mehrere Hundert himmelhoch aufragende Felsnadeln und riesige, rote Felsen, die vor allem zu Sonnenauf- und -Untergang spektakulär aussehen. Touristen und Reisende können die vollkommene Schönheit auf mehreren Wander- und Spazierpfaden erkunden. Die geringe Lichtverschmutzung und hervorragende Luftqualität vor Ort versetzen vor allem Fotografen in Staunen: Der Nachthimmel ist unglaublich. Mit etwas Glück können Besucher, die über Nacht bleiben, die Milchstraße sehen und unvergessliche Fotos schießen.

Im Annual Pass enthalten? Ja

Eintrittspreis ohne Annual Pass: 25 USD

Hotels und Unterkünfte in der Nähe des Arches National Park

Kleines Budget

Das Sleep Inn Moab ist ein sehr gut bewertetes Hotel in nächster Nähe zum Arches Nationalpark. Ab 100 Euro pro Doppelzimmer können Besucher hier nächtigen.

Kategorie: **+

Höheres Budget

Das Sorrel River Ranch Resort zählt mit Startpreisen von 900 Euro pro Nacht zu den eher teuren Hotels. Dafür liegt es aber inmitten des Parks und bietet damit unvergesslichen Ausblicken auf die roten Felsen – die ideale Location für einen Honeymoon-Roadtrip durch die Westküste der USA.

Kategorie: ***

Bryce Canyon National Park, Utah

Bryce Canyon: Beeindruckende Felsnadeln strecken sich aus tiefen Schluchten gen Himmel.

Bryce Canyon: Beeindruckende Felsnadeln strecken sich aus tiefen Schluchten gen Himmel.

Bryce Canyon stand viele Jahre lang im Schatten des “großen Bruders”, dem Grand Canyon. Mittlerweile erfreut sich Bryce Canyon in Utah aber ebenfalls großer Beliebtheit und zieht jährlich Millionen Besucher an. Kein Wunder: Es gibt auch jede Menge zu sehen. Der Park befindet sich im südwestlichen Utah und besteht aus einer Ansammlung riesiger, natürlicher Amphitheater entlang des östlichen Paunsaugunt-Plateaus. Die ikonischen geologischen Strukturen (siehe Fotos) werden “Hoodoos” genannt, können bis zu 60 Meter hoch werden und entstanden über viele, viele Jahre hinweg durch Frostverwitterung und Flusserosionen der Sedimentgesteine des Fluss- und Seebodens. Auf diese weise bildeten sich feine Felsnadeln in Rot, Orange und Weiß.

Genau genommen handelt es sich beim Bryce Canyon nicht um einen “Canyon” im klassischen Sinn: Üblicherweise entstehen Canyons durch Erosionen, die von einem zentralen Strom ausgehen. In diesem Fall aber wurden, statt von einem Fluss geformt, durch vorwärts gerichtete Erosion amphitheaterförmige Formationen in den Felsen des Paunsaugunt-Plateaus ausgegraben.

Hoodoos werden die zarten, bis zu 60 Meter hohen Felsnadeln genannt, die durch Erosionen ausgegraben wurden.

Hoodoos werden die zarten, bis zu 60 Meter hohen Felsnadeln genannt, die durch Erosionen entstanden sind.

Trotz der relativen Nähe zum Zion Nationalpark liegt der Bryce Canyon um einiges höher, nämlich zwischen 2.400 und 2.700 Metern über dem Meeresspiegel. Die geringeren Besucherzahlen (etwa 2,5 Millionen) im Vergleich zu Zion (ca. 4,3 Millionen) und Grand Canyon (ca. 6 Millionen) sind auf die etwas entlegenere Lage zurückzuführen. Doch die Parkbesucher, die sich an das Erlebnis Bryce Canyon wagen, werden mit atemberaubenden Landschaften belohnt und können auf zahlreichen Spazierpfaden und Aussichtsplattformen unterschiedliche Aspekte des Parks kennenlernen.

Im Annual Pass enthalten? Ja

Eintrittspreis ohne Annual Pass: 35 USD

Hotels und Unterkünfte in der Nähe des Bryce Canyon

Kleines Budget

Für den kleinen Geldbeutel gibt es eine schöne Unterkunft in direkter Parknähe. Bei Bryce Valley Lodging gibt es Doppelzimmer bereits ab 60 Euro.

Eine weitere Option ist das Color Country Motel. Hier starten die Raumpreise bereits bei 35 Euro, und das bei lediglich sechs Kilometern Entfernung zum Parkeingang!

Kategorie: Jeweils **+

Höheres Budget

Zwar immer noch vergleichsweise günstig, aber dennoch teurer als unsere beiden oben genannten Optionen, ist das Best Western Plus mit Zimmern ab 15o Euro. Das Hotel überzeugt durch tolle Aussichten, sehr schönes Design und selbstausgesprochener Familienfreundlichkeit.

Kategorie: **+

Zion National Park, Utah

Atemberaubende Aussichten in die Schluchten von Zion Nationalpark, Utah.

Atemberaubende Aussichten von Angel’s Landing Point in die Schluchten von Zion Nationalpark, Utah.

Der Zion National Park in Utah besitzt einen ganz besonderen Charme. Fährt man durch die Pforten des Eintrittshäuschens eröffnet sich Besuchern eine Welt wie aus “In einem Land vor unserer Zeit”: Gewaltige, spärlich bewachsene Berge thronen über einem tiefen Tal, durch das sich ein an manchen Stellen breit und tosender, an anderen Stellen nur als Rinnsal erkennbarer, Fluss zieht. Naturphänomene, die sich zu einer schluchtenreichen Landschaft formieren und einen atemberaubenden Anblick bieten, der einen in ein anderes Zeitalter zu versetzen scheint. Der Zion Nationalpark befindet sich im südwestlichen Utah an der Grenze zu Arizona und ist seit 1919 offiziell Nationalpark der Vereinigten Staaten. Das Wort “Zion” selbst ist übrigens Hebräisch und bedeutet übersetzt so viel wie “Zufluchtsort” oder “Heiligtum”. Im Jahr 1937 wurde der Zion Canyon um den Kolob Canyon erweitert. Sie beide zählen zu den bekanntesten Canyons der schluchtenreichen Landschaft des Nationalparks und sind aus mehr als 170 Millionen Jahre altem, bräunlichen Sandstein entstanden. Zion Nationalpark grenzt an drei besondere Gebiete an: Das Colorado-Plateau, den Great Basin sowie die Mojave-Wüste. Durch seine spezielle geografische Lage bietet der Naturpark Lebensraum für viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten, die zum enormen Artenreichtum innerhalb des Parks beitragen. Besucher sollten sich besonders die aufregende Wanderung zum “Angels Landing” nicht entgehen lassen: Hier genießt man atemberaubende Aussichten direkt in das Tal. Außerdem beliebt sind die Emerald Pools sowie der Kolob Arch, es gibt aber viele weitere Wanderungen, die man an einem oder mehreren Tagen im Park unternehmen kann. Jede davon ist individuell und absolut sehenswert.

Sonnenuntergang im Zion Nationalpark: Mystische Stimmung und atemberaubende, unvergessliche Bilder.

Sonnenuntergang im Zion Nationalpark: Mystische Stimmung und atemberaubende, unvergessliche Bilder.

Im Annual Pass enthalten? Ja

Eintrittspreis ohne Annual Pass: 35 USD

Hotels und Unterkünfte in der Nähe von Zion

Kleines Budget

In Kanab, etwa 40 Kilometer vom Zion Nationalpark entfernt befindet sich das kostengünstige Rodeway Inn. Schon ab 40 Euro gibt es hier ein Doppelzimmer – in der Stadt Kanab selbst findest du viele weitere günstige Alternativen.

Kategorie: *+

Höheres Budget

Übernachten inmitten der Naturgewalten von Zion: In den SpringHill Suites Zion ist das möglich. Das Hotel befindet sich in optimaler Lage, nämlich direkt am Süd-Eingang des Zion Nationalparks. Zimmer gibt es ab 170 Euro pro Nacht.

Kategorie: **+

Yosemite National Park, Kalifornien

Yosemite Nationalpark mit seinem unausgesprochenen Wahrzeichen: El Capitan, der sich auf diesem Fall aus dem Dunst abzeichnet.

Yosemite Nationalpark mit seinem unausgesprochenen Wahrzeichen: El Capitan, der sich auf diesem Fall aus dem Dunst abzeichnet.

Einer der wohl bekanntesten Nationalparks an der Westküste der USA: Klar, Yosemite. “El Capitan” zierte nicht nur die Hintergrundbildschirme vieler Apple-Nutzer, der Naturpark in Kalifornien hat auch darüber hinaus landschaftlich vieles zu bieten. Der Nationalpark liegt in Kalifornien und erstreckt sich entlang der westlichen Sierra Nevada. Vor allem die Nähe zu San Francisco (etwa 300 Kilometer) macht den Park zu einem beliebten Riadtrip-Punkt. Mehr als drei Millionen Touristen lassen sich jährlich von der Naturschönheit des “Yosemite Valley” bezaubern. Vor allem die Granitfelsen beeindrucken Besucher, außerdem die Vielzahl an Wasserfällen und Bäche sowie die Ansammlung von Riesenmammutbäumen. Dieser ausgeprägte Reichtum an Arten bescherten dem Nationalpark, der übrigens als der erste geplante Park der USA gilt, im Jahr 1984 sogar den Status als UNESCO-Weltnaturerbe. Fünf verschiedene Ökosysteme zählt der Park aufgrund seiner starken Höhenunterschiede: Los geht es bei 600 Metern über dem Meeresspiegel, der höchste Punkt misst 4.000 Meter.

Im Annual Pass enthalten? Ja

Eintrittspreis ohne Annual Pass: 35 USD

Hotels und Unterkünfte in der Nähe des Yosemite Nationalpark

Kleines Budget

Das Miners Inn liegt im nahe gelegenen Mariposa. In diesem gut bewerteten Inn nächtigst du ab 70 Euro pro Zimmer. Lediglich 40 Kilometer trennen dich vom Yosemite Nationalpark, was die Anreise mit dem Auto oder Wohnmobil sehr einfach macht.

Kategorie: **

Höheres Budget

Das Tenaya Lodge at Yosemite befindet sich nur 30 Kilometer vor den Pforten des Yosemite National Park, was die Anreise besonders bequem macht. Ab 180 Euro pro Zimmer können Besucher in diesem sehr gut bewerteten 4-Sterne-Hotel am Pool entspannen, die bezaubernde Landschaft (sowohl im Sommer als auch im Winter!) genießen und sich für einen aufregenden Tag im Yosemite Nationalpark rüsten.

Kategorie: ****

Joshua Tree National Park

Lichtspiel im spärlich bewachsenen Joshua Tree Nationalpark.

Lichtspiel im spärlich bewachsenen Joshua Tree Nationalpark.

Zwei verschiedene Wüstenökosysteme, darunter das eben beschriebene Mojave und der Colorado, kommen im Joshua Tree National Park zusammen. Eine faszinierende Vielfalt von Pflanzen, vor allem Kakteengewächse und Wüstensträucher, und Tieren fühlt sich in diesem Teil des Landes, das von starken Winden und gelegentlichen Regenfluten geprägt ist, zuhause. Der Nationalpark im Südosten Kaliforniens wurde nach den maßgeblich in der Mojave-Wüste beheimateten “Joshua Trees” ( auch Yucca brevifola) benannt. Da sich Joshua Tree aus zwei ganz eigenen Wüstenökosystemen zusammensetzt, herrschen hier unterschiedliche klimatische Bedingungen, mit dementsprechend verschiedenartigen natürlichen und tierischen Bewohnern. In der höher gelegenen Mojave-Wüste findest du eine Vielzahl der Josua-Bäume, sowie hügelige Formationen aus nacktem, blankem Stein. Die Sommer hier sind heiß, die Winter kalt bis frostig. Die niedriger gelegene Colorado-Wüste ist vor allem für seine ikonischen Kakteenwälder bekannt, außerdem gibt es hier sandige Wiesen und Dünen.

Im Annual Pass enthalten? Ja

Eintrittspreis ohne Annual Pass: 30 USD

Hotels und Unterkünfte in der Nähe von Joshua Tree

Kleines Budget

Das gut bewertete Motel der Reihe Super 8 by Wyndham liegt im Yucca Valley, wenige Kilometer vom Joshua Tree National Park entfernt. Für unter 50 Euro pro Zimmer ist diese Unterkunft besonders günstig, und das inklusive kontinentalem Frühstück, kostenfreiem WLAN und Parken. Mit dem Auto oder Wohnmobil benötigst du lediglich 15 Minuten, bis du ins Abenteuer Joshua Tree starten kannst.

Kategorie: **

Höheres Budget

Für das etwas höhere Budget eignet sich das Gorgeous Rústico Hacienda Estate, ab 320 Euro pro Zimmer, wunderbar als Unterkunft in der Nähe des Joshua Tree National Park. Das rustikale Flair ist angepasst an die karge und doch faszinierende Umgebung des Valley, das Häuschen selbst ist sehr geräumig, mit Küche und kleinem Garten zum Entspannen. Im Preis inbegriffen ist WLAN und Parken direkt vor der Haustüre, nur wenige Fahrtminuten trennen Sie vom Südeingang des Joshua Tree National Park. Aufgrund der Größe ideal auch für Familien!

Kategorie: ***+

Mojave Wüste, Kalifornien/Nevada

Die ikonischen Sanddünen der Mojave-Wüste

Sand in der Wüste: Die ikonischen Sanddünen der Mojave-Wüste

Die Mojave-Wüste ist eine sogenannte Regenschattenwüste im südöstlichen Kalifornien beziehungsweise südlichen Nevada und gilt offiziell als die trockenste Wüste in ganz Nordamerika. Falls du ein Macbook besitzt, dann hast du das Bild einer der Dünen letztes Jahr mit dem MacOS 11.14 Update als Hintergrundbild gehabt. Die Mojave-Wüste wird im Norden von der Great Basin Wüste und im Süden sowie Osten von der Sonora-Wüste begrenzt. Die Mojave Wüste ist eine der eher unbekannten Gebiete in den USA und entsprechend wie leer gefegt, vor allem zur Mittagszeit begegnest du hier bei deiner Durchfahrt unter Umständen keiner Menschenseele – und das für mehrere Stunden. Über einen Großteil des Areals verteilt sich hier und da getrocknetes Lava-Gestein, die sich an einer Stelle sogar in einem sogenannten “Lavatunnel” äußert. Ein solcher Tunnel entsteht durch die jahrelange Abtragung von Gestein durch Winde und Sand, sodass man in einer Art unterirdischer Höhle steht. Durch Auslassungen am oberen Höhlenrand fällt Licht in die Höhle und sorgt für ein atemberaubendes Lichtspiel, noch verstärkt durch kleine Staubpartikel, die durch die Luft wirbeln und der Szene etwas mystisches verleiht.

Mojave Wüste, Lavatube, Mojave Nationalpark

Wenn die Mittagssonne durch die Öffnungen der Lavahöhle scheint, erlebt man wundervolle Lichtspektakel, hier verstärkt durch aufgewirbelten Staub.

Im Annual Pass enthalten? –

Eintrittspreis ohne Annual Pass: kostenfrei

Hotels und Unterkünfte in der Nähe der Mojave Wüste

Unterkünfte in nächster Nähe zur Mojave-Wüste sind nicht einfach zu finden, da die umliegenden Dörfer eher ländlich sind und kaum Hotels beherbergen. Den Trip nach Mojave (und gegebenenfalls auch Death Valley!) kann man aber wunderbar mit einem Abstecher in Las Vegas verbinden. Von dort aus benötigt man keine Stunde zur Zieldestination. Hier findest du sowohl günstige als auch hochpreisige Unterkünfte in Las Vegas.

Kleines Budget

Das Travelodge in Las Vegas gibt es bereits ab 50 Euro pro Zimmer. Es zeichnet sich durch die Nähe zum Strip aus, auch wenn du einige Minuten laufen oder den Bus nehmen musst, um im Zentrum des Geschehens zu sein. Zur Mojave Wüste gelangst du in etwa einer Stunde, hier kommt es aber stark auf den Verkehr an!

Durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besticht das gut bewertete Orleans Hotel & Casino. Zimmer gibt es in dieser Unterkunft bereits ab 60 Euro. Der Strip ist gut zu erreichen, dennoch liegt das Hotel etwas abseits vom Trubel und ist daher besonders für Familien gut geeignet.

Kategorie: Travelodge ** / Orleans Hotel ***+

Höheres Budget

Das Hotel unter den Hotels in Las Vegas: Das Bellagio. Es liegt mitten auf dem Strip, ist bekannt für seine spektakuläre Wassershow und das spezielle Design. Einmal dort schlafen, wo bereits zahlreiche Filme gedreht und Stars aus aller Welt beherbergt wurden – das klappt, und zwar ab 250 Euro pro Zimmer.

Vielleicht nicht ganz so bekannt, aber dafür nicht minder spektakulär ist das sehr gut bewertete Cosmopolitan Of Las Vegas. Hier nächtigst du ab 200 Euro pro Nacht, bist ebenfalls mitten auf dem Strip untergebracht und kannst das wilde Nachtleben in Las Vegas in vollen Zügen genießen, bevor du am nächsten Morgen zu deinem Trip in Richtung Mojave aufbrichst.

Kategorie: Beide Hotels *****

Horseshoe Bend, Arizona

Der ikonische Horseshoe Bend in Arizona bei Sonnenuntergang.

Der ikonische Horseshoe Bend in Arizona bei Sonnenuntergang.

Täglich mehrere tausende Besucher machen sich auf den Weg, den Horseshoe Bend zu sehen. Vom großzügigen Parkplatz aus geht es einen recht kurzen, aber nicht zu unterschätzenden Pfad zur Touristenattraktion – Zutritt bekommen nur Reisende, die genügend Wasser bei sich haben, da die Hitze vor allem Nachmittags enorm ist. Die hufeisenförmige Flussschleife befindet sich im Bundesstaat Arizona und ist Teil des Glen Canyon. Das Sandgestein, dessen Schlucht durch den Fluss geformt wurde, ist mehr als 200 Millionen Jahre alt. In Urzeiten befanden sich an der Stelle der heutigen Attraktion Sanddünen, die über die Jahrmillionen versteinerten. Bis April 2019 war der Zutritt zum Park noch kostenfrei, seitdem wird jedoch eine Gebühr von bis zu 10 Dollar pro Fahrzeug (saisonal bedingt) verlangt. Mit den Einnahmen möchte man Baumaßnahmen finanzieren und das Gebiet sicherer für Besucher machen.

Im Annual Pass enthalten? –

Eintrittspreis ohne Annual Pass: kostenfrei, aber Parkgebühr (10 Dollar pro Fahrzeug)

Hotels und Unterkünfte in der Nähe des Horseshoe Bend

Kleines Budget

Im Motel 6 Page nächtigen Besucher bereits ab 50 Euro pro Doppelzimmer. Die Unterkunft befindet sich in Page, nur wenige Kilometer entfernt von der beliebten Touristenattraktion, sodass die Anreise absolut unproblematisch ausfallen sollte.

Kategorie: **

Höheres Budget

Das Country Inn & Suites by Radisson ist ein recht neues, von Besuchern sehr gut bewertetes Hotel in Page. Die Preise beginnen bei etwa 120 Euro pro Zimmer (je nach Saison) und das Hotel selbst befindet sich nur wenige Kilometer entfernt des Horseshoe Bend.

Kategorie: **+

Reisetipps für die Westküste der USA

Mit unseren Tipps für Nationalparks an der Westküste der USA steht deinem Abenteuer nun an sich nichts mehr im Weg. Damit unterwegs auch garantiert nichts schief geht, gibt es hier noch einige Reisetipps von uns.

  • Genügend Wasser mitnehmen. Mindestens vier Liter pro Person/Tag sind angemessen, plus genügend Puffer in Form mehrerer Kanister (bzw. in den USA – Gallonen) einpacken. Man weiß ja nie!
  • Immer Lichtschutzfaktor tragen!
  • Vor der Einfahrt in die Nationalparks überprüfen, ob der Tank voll ist – oft gibt es in den Parks nur sehr spärliche, sehr teuere Tankmöglichkeiten
  • Falls erworben: Annual Pass gut sichtbar im Auto platzieren oder zur Hand haben
  • Optional: Wechselkleidung bereit legen, damit du dich bei Bedarf (= verschwitzten Klamotten) umziehen kannst!
  • Sicherstellen, dass niemand zu lange am Steuer sitzt. Die Strecken können sich ganz schön ziehen, spätestens nach vier Stunden sollte ein Wechsel (oder bei Alleinreisenden: Eine Pause) erfolgen.
  • Genügend Proviant einpacken, da die Essens-Möglichkeiten in den Parks nicht immer gut und garantiert überteuert sind.
  • Picknicken in den Parks selbst ist ein Traum, aber (Plastik-)Müll beim Verlassen wieder mitnehmen.
  • Offline Maps für die Routen-Planung nutzen, oder die klassische Landkarte einpacken! Oft gibt es dort, wo man unterwegs ist, kein Netz und man kann sich vor allem in den Wüstengebieten nur schwer orientieren.

USA Westküste: Routen und Vorschläge

Zu guter Letzt gibt es an dieser Stelle noch einen Routenvorschlag. Diese Route beinhaltet sämtliche der hier gelisteten Nationalparks, außer Yosemite – hier empfehlen wir einen Besuch ab San Francisco, da die Strecke mit dem Auto sonst erheblich länger wird. Natürlich kannst du deinen Trip aber so gestalten wie du möchtest und nach Belieben Ziele ein- und ausbauen. Das ist ja das Wunderbare an der Vielfalt der Natur, die die Westküste der USA zu bieten hat: Sie ist schier unendlich, so auch die Möglichkeiten.

Start der Route: Las Vegas

Las Vegas als Startpunkt der Route zu wählen ist sehr sinnvoll. Hier kannst du dir problemlos ein Auto oder einen Mietwagen mieten und die Nationalparks nacheinander betrachten. Es empfiehlt sich, in Las Vegas bei Start und Ankunft ein bis zwei Nächte zu verbringen. Je nachdem, wie viel Zeit du dir für einen Ort nehmen möchtest, eignen sich ebenfalls ein bis zwei Nächte. Bist du alleine unterwegs, solltest du bei Strecken über 5 Stunden am Tag (und hier kommt es auf deine eigene Einschätzung an) eine Pause einlegen und auch hier gegebenenfalls eine Übernachtung einplanen. Vorsicht: Es ist einfach, sich zu überschätzen. Vor allem an heißen Tagen lieber eine Pause mehr als eine zu wenig einplanen!

Unsere vorgeschlagene Route sieht wie folgt aus:

Route durch die Westküste der USA ab Las Vegas, mit allen relevanten Nationalparks

Das ist unsere vorgeschlagene Route mit Start und Ziel Las Vegas. Inkludiert sind sämtliche Nationalparks außer Yosemite.

Empfohlene Zeit: 10-14 Tage (Je nach Aktivität. Hier gilt: Wer Wanderwege ausprobieren und die Natur ein bisschen intensiver genießen möchte, nimmt sich mehr Zeit.)

Reine Fahrtzeit: Die Fahrtzeit der vorgeschlagenen Route beträgt von Las Vegas bis Las Vegas etwa 30 Stunden (Abhängig von der Verkehrssituation, Tageszeit, Start- und Zielort). Abgebildet ist die Strecke von Las Vegas bis Zion National Park, was etwa 27 Stunden und 1.590 Meilen sind.

Anzahl der Meilen: Etwa 1.750 Meilen (Las Vegas bis Las Vegas)